Geschichte der Magnuskapelle

Im Jahre 1692 wurde die Magnuskapelle von gottesfürchtigen Bauern errichtet, Menschen, die ihre Ängste und Nöte vor Gott brachten. Sie trafen sich hier auch in glücklichen Tagen und dankten Gott. Zeichen ihrer Dankbarkeit sind die Kunstwerke im Innenraum, über die wir uns heute noch freuen. Ein Gotteshaus – Ort für die Begegnung der Menschen mit Gott. Auch in unserer Zeit ist dieses Haus eine Einladung, sich einzureihen in die Kette der Gläubigen von Jahren und Jahrzehnten. Wie die Menschen vor uns, können wir die Nähe Gottes konkret erfahren. Gott begegnet uns. Er kennt die unerfüllte Sehnsucht. Er ist da, wenn wir ihm unsere Freuden mitteilen oder gemeinsam an unserem Leid tragen. Das ist genau so zentral wie es immer war. Im Jahre 1959 wurde die ehemals katholische Kapelle von der evangelischen St.Mang Gemeinde gekauft. Bis zur Gründung der Markusgemeinde in Kempten Nord, gehörte auch Altusried zur St.Mang-Gemeinde in Kempten.
Die evangelische Gemeinde in Altusried
Von der Markuskirche in Kempten wurde die wachsende Gemeinde in Altusried von Pfarrer Braun, Pfarrer Fehr und Pfarrer Wolf Hennings betreut. Von den insgesamt 3589 Markusgemeindegliedern, leben 1186 in Altusried und Umgebung. Treue Gemeindeglieder und engagierte Mitarbeiter/innen erhielten durch ihre Kreativität die evang. Gemeinde in Altusried am Leben. Lange bemühte sich der Kirchenvorstand der Markuskirche, bis 1996 eine halbe Pfarrstelle für Altusried bewilligt wurde. Durch diese neu geschaffene Pfarrstelle wurde die evangelische Gemeinde zusammengeschweißt und man erkannte die Notwendigkeit der Errichtung eines eigenen Gemeindehauses. Bis zur Fertigstellung des Magnushauses, gelang es dem Kirchenvorstand schließlich 2002, dass eine ganze Pfarrstelle in Altusried geschaffen wurde. Mit dem fertiggestellten Magnushaus in Altusried beginnt ein neuer Abschnitt im Leben der evangelischen Gemeinde in Altusried und seinen dazu gehörenden Ortsteilen Krugzell, Mutmannshofen, Frauenzell und Kimratshofen. Hier wird, wie in der gesamten Markusgemeinde Kempten, Ökumene und soziales Engagement, beispielhaft vorgelebt. So dankt Dekan i.R. Hans Gerhard Maser der Markuskirche in Kempten und in Altusried mit den Worten: "Je weiter wir uns öffnen, desto stärker kann unser Profil werden".